Zum Sterben schön
Schauspiel
Theaterunikate
In der gefeierten Theaterproduktion DIE DINGE MEINER ELTERN führte uns Gilla Cremer durch die Haushaltsauflösung des Elternhauses. Mit feinem Humor brachte ihre Protagonistin Agnes das strapaziöse Projekt „sterbefein“ über die Bühne.
Nun steht Agnes vor einer neuen Herausforderung: Das Nutzungsrecht für das Familiengrab ist abgelaufen. Wollen die Schwestern die Pacht verlängern? Das Grab der Eltern auflösen? Wo wollen sie einst selbst bestattet werden?
Die nüchterne Frage des Friedhofsamts weckt Erinnerungen: Hat der Tod nicht schon immer eine große Rolle gespielt in Agnes Leben? Mal spielerisch und bühnenreif, mal beängstigend und erschreckend, mal als Erleichterung, mal als Politikum.
Agnes begibt sich auf eine Entdeckungsreise über das Sterben, die Bürokratie des Todes und immer wieder kommt ihr das Leben dazwischen.
Ein Theaterabend, der mit Witz und Tiefe die letzten Dinge des Lebens verhandelt.
wir sind die menschen auf den wiesen
bald sind wir menschen unter den wiesen
und werden wiesen, und werden wald
das wird ein heiterer landaufenthalt
(Sommerlied von Ernst Jandl)