Jerry Weldon (ts), Julian Schmidt (p), Xaver Hellmeier (dr), Miloš Čolović (b)
Noch so einer dieser „Unsung Heroes“: Jerry Weldon, 67 Jahre jung, hat zumindest einen beträchtlichen Teil der Jazzgeschichte mitgeschrieben. Nur kaum jemand weiß das aber heute noch. Dabei steht der schneidige Tenorsaxofonist beinahe repräsentativ für den klassischen Soul Jazz der 1960er Jahre und für das elegant-maskuline Spektrum der „bar-walkin Hotblower“. In den 1980er Jahren war er Teil des berühmten Lionel Hampton Orchestras, später agierte der New Yorker an der Seite von Jack McDuff, George Benson, Mel Tormé, Cedar Walton, Joey DeFranceso oder Harry Connick Jr. Bis heute gilt Weldon als einer der swingendsten und unterhaltsamsten Saxofonisten des Planeten, sein Ton vereint das Beste aus Dexter Gordon, Gene Ammons und Stanley Turrentine und generiert einen feurig-anregenden Mix aus Swing, Blues, Spielfreude und virtuoser Leichtigkeit. An seiner Seite weiß Jerry Weldon mit dem serbischen Bassisten Miloš Čolović, dem aufstrebenden Pianisten Julian Schmidt und dem versierten Drummer Xaver Hellmeier eine absolut sturmerprobte und zuverlässige Begleitcrew. Sie werden ihrem Chef auch im Hofapothekenkeller wieder zu energetischen Höhenflügen auf der Rasierklinge verhelfen. Diese Darbietung kitzelt auf der Zunge wie ein edler Cognac, angereichert mit einer Prise Chili. Wohl bekommʼs!
Aktuelles Album:
- Grace – Venus Records
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